Stammvermögen / Anlagevermögen

Bei Immobilienanlagegruppen sind für inländische Immobilien folgende Regeln zu beachten [vgl. ASV 27, in Anlehnung an das KAG bzw. der KKV]:

  • Freehold und Leashold
    • Zulässigkeit nur von übertrag- und registrierbaren Anlagen
  • Unbebaute Grundstücke
    • Vorhandene Erschliessung
    • Vorhandensein der Überbaubarkeit in rechtlicher Hinsicht
    • Umgehende Überbaubarkeit
  • Miteigentum (ME)
    • nur mit beherrschendem Einfluss
    • ME darf maximal 30 % des Vermögens der Anlagegruppe ausmachen
  • Anlagefokussierung in Diversifikation
    • nach Regionen
    • nach Lage
    • nach Nutzungsart
    • ohne Anlagefokussierung auf Bauprojekte
      • Bauland, angefangene Bauten sowie sanierungsbedürftige Objekte dürfen gesamthaft max. 30 % des Vermögens der Anlagegruppe ausmachen
  • Verkehrswert eines Grundstückes im Verhältnis zum Vermögen der Anlagegruppe
    • max. 15 %
    • nach den gleichen Grundsätzen erstellte Siedlungen gelten als ein Grundstück
    • aneinander angrenzende Parzellen gelten als ein Grundstück
  • Belehnung
    • Zulässigkeit
    • Quantitativ im Durchschnitt aller Grundstücke, welche von einer Anlagegruppe direkt oder über Tochtergesellschaften gehalten werden
      • max. 50 % des Verkehrswertes der Grundstücke
      • Kollektivanlagen, die den Belastungsgrenzwert von 50 % überschreiten, sind unzulässig
  • Kollektive Anlagen
    • Anlagezweck ausschliesslich dienend
      • Erwerb
      • Verkauf
      • Überbauung
      • Vermietung von eigenen Grundstücken
      • Verpachtung von eigenen Grundstücken

Bezüglich Tochtergesellschaften wird verwiesen auf:

Verordnung über die Anlagestiftung

Weiterführende Informationen

Liquiditätssteuerung:

  • Liquidität als nicht zu vernachlässigender Punkt bei der Immobilien-AST
  • KLOESS STEPHAN, Liquidität als springender Punkt – Spezifische Risiken von Immobilien-Anlagestiftungen, in: Schweizer Personalvorsorge 11 . 09, S. 41 f.

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